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Die „pure Substanz“ attestiert Ewa Kupiec das Fono Forum, Deutschlands führendes Klassik-Magazin. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt über sie: „Kupiec’ Spiel ist eine in dieser Perfektion seltene Mischung aus Temperament, grenzenloser Technik, Gestaltungsvermögen und vollständiger Durchdringung der musikalischen Faktur bei größtmöglicher Transparenz und nicht minder bewundernswertem Farbenreichtum. Ihr Spiel ist brillant und dennoch unaufdringlich, atmosphärisch dicht und völlig frei von virtuoser Kraftmeierei.“
 

Die Saison 2011/11 beginnt Ewa Kupiec mit Konzerten beim hr-Sinfonieorchester Frankfurt unter der Leitung von Stanisław Skrowaczewski. In der Folge ist sie Gast u. a. bei den Düsseldorfer Symphonikern, den Stuttgarter Philharmonikern oder auch dem Osaka Century Orchestra. Auf eine ausgedehnte Tournee durch Nordeuropa geht sie mit dem National Polish Symphony Orchestra. Mit einem Chopin-Soloabend kehrt sie neben vielen anderen auch in die Stuttgarter Liederhalle zurück. Zum wiederholten Male ist sie bei Konzerten in Neuseeland (Auckland Symphony Orchestra) und Australien (Tasmanian Symphony Orchestra) zu hören.


Ihre Engagements führten Ewa Kupiec bisher nicht nur zu den wichtigsten Festivals Europas, sondern auch zu den Münchner Philharmonikern, zum Minnesota Orchestra, zum City of Birmingham Symphony, Royal Stockholm Philharmonic, zum Royal Danish Orchestra, Royal Philharmonic Orchestra, Warsaw Philharmonic, Royal Liverpool Philharmonic, Melbourne Symphony Orchestra, Gewandhaus Orchester Leipzig oder zum Orchestre de Paris. Zu den Dirigenten, mit denen Ewa Kupiec gearbeitet hat, gehören Marin Alsop, Neeme Järvi, Xian Zhang, Sakari Oramo, Semyon Bychkov, Herbert Blomstedt, Krzysztof Penderecki, Lothar Zagrosek, Gilbert Varga, Christoph Poppen, Andrey Boreyko oder Marek Janowski.
Die enge künstlerische Zusammenarbeit der Pianistin mit dem Dirigenten Stanislaw Skrowaczewski ist seit dem Jahr 2003 auch durch die Aufnahme der beiden Klavierkonzerte Chopins dokumentiert.



Eng verbunden ist Ewa Kupiec natürlich mit der Musik Frédéric Chopins und anderer polnischer Komponisten. Dem 200. Geburtstag Chopins 2010 widmet sie u. a. drei verschiedene Chopin-Rezital-Programme. Ihr Konzertrepertoire umfasst neben den Standard-Werken u. a. Kompositionen von Loewe oder Veress. Musik Władysław Szpilmans, bekannt geworden durch den Film „Der Pianist“, hat Ewa Kupiec für Sony eingespielt.


Ewa Kupiec’ besonderes Augenmerk gilt u. a. der zeitgenössischen Musik. 2005 führte sie erstmalig das wieder entdeckte 1. Klavierkonzert von Schnittke mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester im Berliner Konzerthaus auf, dem im September 2006 die Einspielung des 2. Klavierkonzerts und des Doppelkonzerts folgten. In ihren Rezital- und Kammermusik-Programmen finden sich oft zeitgenössische Werke, und verschiedene Komponisten haben ihr Werke zugeeignet.


Unter den zahlreichen CD-Einspielungen Ewa Kupiec’ finden sich u. a. Werke von Grazyna Bacewicz, Lutoslawski, Szymanowski (ECHO Klassik Konzerteinspielung des Jahres 1997) und Paderewski. Im Februar 2007 erschien bei Haenssler ihre Aufnahme von Solowerken Janáčeks. Im Sommer 2008 veröffentlichte Phoenix ihre hoch gelobte Aufnahme der Schnittke-Klavierkonzerte mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Noch im Sommer 2009 stand die Aufnahme des Schnittke Klavierquintetts für Phoenix in Fortsetzung der Schnittke-Klavierkonzerte an. Im Januar 2010 erschien ihre letzte CD mit Solowerken von Chopin und Schubert (Solaris).


Ewa Kupiec studierte u. a. in Kattowitz, an der Warschauer Chopin-Akademie sowie der Londoner Royal Academy of Music und gewann 1992 den ARD-Musikwettbewerb (Kategorie Duo Klavier/Cello).


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